KLANG - WISSENSWERTES ÜBER KLANG

OBERTÖNE

Klang

Was sind Obertöne?

In jedem Ton sind Teiltöne oder auch Partialtöne enthalten, die als feine höhere und tiefere Töne mitschwingen (die sog. Obertöne bzw. Untertöne).

Die Obertöne steigen in einer Reihe natürlicher Intervalle auf, die auch als Naturtonreihe bezeichnet wird. Diese Intervalle kommen überall in der Natur vor, d.h. jeder natürliche Klang bzw. jedes Geräusch enthält diese Teiltöne in sich.

Ein Experiment in der Natur zeigte, dass Murmeltiere, die normalerweise auf die menschliche Stimme mit Fluchtverhalten reagieren, Obertongesang nicht als Bedrohung empfanden. Hinter einem Felsblock verborgen, produzierte Fabien Maman Obertöne. Einige Tiere näherten sich furchtlos seinem Versteck.

"Die Obertonstruktur gehört zum kollektiven Unbewussten des Universums. Obertöne bringen uns in Verbindung mit der Struktur des Universums. Beschäftigung mit Obertönen ist der feinste Weg zu Bewusstheit - Obertöne erzeugen keine emotionale Interferenz." - Fabien Maman


Pythagoras gilt als der eigentliche Begründer der Obertöne, er erforschte bereits Jahrhunderte vor Christi Geburt anhand des MONOCHORDS die Zusammenhänge zwischen Mathematik und Musik. Er entdeckte, dass die Töne der Naturtonreihe sich in einer ganz einfachen, mathematischen Reihenfolge fortsetzen - nämlich wie ganzzahlige Vielfache.

Wenn die ganze Saite dem Grundton entspricht, so wird der erste Oberton frei, wenn die Saite exakt bei der Hälfte abgedrückt wird. Der nächste bei exakt einem Drittel, der nächste bei einem Viertel und so weiter.


Die Naturtonreihe geht in Richtung unendlich, d.h. sie ist nach unten und oben ungegrenzt. Oberhalb des für menschliche Ohren wahrnehmbaren Bereichs erreichen die Frequenzen nach einer Weile das Licht-/Farbspektrum.

Bedeutung der Obertöne - unterschiedliche Wertigkeit je nach Kulturkreis

In der europäischen Musikgeschichte wurde dem Nuancenreichtum der Naturtonreihe nicht dieselbe Bedeutung geschenkt wie in der asiatischen und arabischen Musik (wo das Obertonhören als Weg zur Selbstverwirklichung gesehen wird!).

Im 16./17. Jahrhundert wurde in Europa die temperierte Stimmung eingeführt (Bachs "Wohltemperiertes Klavier"), wo die natürlichen Intervalle frequenzmäßig minimal verringert wurden, um reine Akkorde herzustellen. (In der Naturtonreihe befinden sich Intervalle, die nicht so "glatt" klingen)

In der Naturtonmusik sind alle natürlichen Intervalle enthalten, was vielleicht weniger harmonisch rein ist, dafür aber nuancenreicher.

Wirkung der Obertöne

Für den menschlichen Organismus und speziell für die feinstofflichen Körper, unsere Aura, ist der Klang der Obertöne außerordentlich heilsam.

Die äußerst feinen und hohen Schwingungen "putzen" unser Energiefeld regelrecht durch. Kristallisierte Schlacken in unserem mentalen (Gedanken-) Körper und unserem emotionalen (Gefühls-)Körper sowie im ätherischen Körper werden durch die hochfrequenten Schwingungen aufgelöst und können abtransportiert werden.

Während alle Obertonklänge eine reinigende Wirkung haben, so zeichnen sich dennoch die unterschiedlichen Obertoninstrumente durch spezifische Wirkungsweisen aus: Die klare Obertonstruktur des Monochords bewirkt Ordnung, Klärung, Harmonisierung. Gongobertonklänge führen uns aus der Verhaftung, aus dem linearen Denken heraus und in einen Raum des tieferen Bewusstseins oder auch der Kreativität (nach Don Conreaux, Gongmeister aus New York).