INSPIRATIONEN
HEILIG - HEILIG - HEILIG
Gedanken über das Heilige
Verfasst von Verena Sautner
Schon lange zieht es mich zu „Heiligen Orten“.
Seit ich im Frühjahr 1992 in Findhorn/Schottland eine Art Einweihung bzw. Öffnung meiner Sensibilität erhalten hatte, rufen mich bestimmte Plätze, die eine höhere Schwingung aufweisen als andere. Und innerhalb solcher „Landschaftstempel“, wie der englische Fühlige Peter Dawson solche Orte bezeichnete, riefen und rufen mich oft Plätze mit erhöhter Herzschwingung. „Sacred Sites“ werden diese Plätze im Englischen genannt – Heilige Stätten oder Orte. Das Reisebüro der Findhorn Foundation nannte sich „Sacred Journeys“ – „Heilige Reisen“.
Im Deutschen ist die Bezeichnung „Orte der Kraft“ oder „Kraftplätze“ gebräuchlicher und das Attribut „heilig“ wird eher für sakrale Plätze verwendet. Ja, auch Kirchen und andere sakrale Orte können natürlich „heilig“ sein oder sind oft alte „heilige Plätze“, doch gibt es genauso Plätze in der Natur, die ich als „heilig“ erachte.
Was macht es aus, dass Plätze „heilig“ sind, und was ist das „Heilige“ überhaupt?
Als Kind gefiel mir an der „Heiligen Zeit“, der Adventzeit am meisten, dass so viel Licht zu sehen war – plötzlich schien alles wirklich viel heller zu sein – trotz der kurzen Tage und langen Nächte. Ich meinte das Christkind wirklich fliegen zu sehen in den Tagen um Weihnachten…
Ich liebte diese Zeit, in der ein Glitzern und Schimmern in der Luft lag und auch ein Raunen und Schwirren.
Aus heutiger Sicht glaube ich, dass ich bereits damals etwas von der „anderen Welt“ vernommen hatte. Etwas war anders in dieser Zeit, und es fühlte sich besonders an – HEILIG. Und es stimmte mich überglücklich.
Noch immer mag ich diese Zeit und mag ich auch die Weihnachtsbeleuchtungen (solange sie nicht in allen Farben hektisch blinken, sondern still sind und einfach leuchten). Aber natürlich hat sich meine Wahrnehmung verändert und mein Empfinden ist bewusster geworden.
Als ich vor bald 18 Jahren zum ersten Mal auf die Insel Iona in Westschottland kam, erfasste mich ein Gefühl „wie Weihnachten“. Auf der ganzen Insel war es zu spüren und auch in meinem Quartier.
Heute weiß ich, dass sich diese Insel für mich „heilig“ anfühlt.
Und heute weiß ich, was „heilig“ für mich bedeutet:
Heilig ist für mich ein Zustand, in dem ich mich meiner göttlichen Heimat sehr nahe fühle. Heilig ist für mich ein Ort, der die Existenz der „anderen Welt“ bezeugt oder repräsentiert.
Oftmals fühle ich in der „normalen“ Welt eine Leugnung der anderen Ebene, der unsichtbaren oder feinstofflichen Welten.
Heilige Orte haben in der Tat erhöhte Kraft. Wenn von Kraftorten die Rede ist, dann schwingt darin oft mit, dass man/frau sich an solchen Orten „aufladen“ oder Kraft tanken könne. Das ist sicherlich richtig, aber diese Orte haben eigentlich noch einen ganz anderen Sinn – sie stellen Brücken dar, Brücken zu einem höheren Bewusstsein, Brücken zur unsichtbaren Welt, Brücken zum Göttlichen.
Unsere Schwingung erhöht sich an Heiligen Orten und dies wirkt sich erhellend und erweiternd auf unser Bewusstsein aus.
Manche Heilige Orte kennzeichnet eine Süße, die nur mit dem Herzen erfasst werden kann. Ist das Herz aufnahmebereit für diese Schwingung, so berühren uns diese Orte tief und können Tränen der Freude und Dankbarkeit zum Fließen bringen.
Auch kleine Kinder und Jungtiere vermögen uns auf besondere Weise zu berühren – vielleicht weil sie in ihrer Unverdorbenheit und Unschuld dem Göttlichen so nahe sind.
Heilige Orte lehren uns das Staunen. Auch Staunen ist nur mit einem geöffneten Herzen möglich.
Manche Heilige Orte sind wahrlich Ehrfurcht gebietend – der Grand Canyon zum Beispiel.
Mir blieb tatsächlich der Mund offen, als ich das erste Mal am Rand dieses gewaltigen, unermesslichen Naturschauplatzes stand.
Auch das Meer in seiner Weite und Ewigkeit verkörpert Heiligkeit für mich. Und manchmal ist es alleine das Rauschen des Windes in den Baumwipfeln, das einen Moment der Zeitlosigkeit in die dritte Dimension hereinholt…
Mit dem „Heiligen“ ist es ein bisschen wie mit den Obertönen. In Wirklichkeit sind sie immer da und in jedem Ton verborgen. Jedoch nur, wenn sich unsere Wahrnehmung dafür öffnet, können wir sie auch hören. Auch „Heiligkeit“ bedarf einer geöffnete Wahrnehmung, einer Bereitschaft, um gefühlt und gesehen zu werden.
Im Grunde ist es ja das Heilige in uns, das „Christkind“ in uns, das wir in der Reflexion durch das Heilige im Außen wahrnehmen und spüren. Das ist es, was uns so beglückt – dass wir die Liebe und das Licht fühlen, dass wir uns erhoben und erkannt fühlen.
Endlich dürfen wir die sein, die wir immer waren. Kinder Gottes, Ebenbilder Gottes, göttliche Wesen, unermesslich und ewig.
Das Heilige ist immer präsent – nicht bloß zu Weihnachten. Nur - zu Weihnachten ist es „gesellschaftsfähig“. „Stille Nacht – Heilige Nacht“. Zu Weihnachten erlauben sich viele Menschen, ein klein wenig Heiligkeit zu fühlen, ein wenig weicher zu sein als sonst, ein wenig „einwendiger“.
Ich glaube, das Bedürfnis nach Momenten der Heiligkeit ist in jedem Menschen. Viele können jedoch nicht damit umgehen und ersticken und verdrängen es wieder… Es gibt ja genügend Möglichkeiten, um feine, zarte Schwingungen und Regungen wieder zuzudecken…
Ich bin so dankbar, dass ich dieses Bedürfnis fühlen kann und dass ich zu den glücklichen Menschen gehöre, deren Leben durch zahlreiche heilige Momente und Erfahrungen gesegnet ist.
Und ich bin auch immer zutiefst beglückt, wenn in meinen Klang- und Naturveranstaltungen plötzlich ein „Heiliger Raum“ entsteht, ein Raum der Stille, ein Raum, in dem wir unsere wahre Herkunft fühlen können. Ja, dafür bin ich sehr, sehr dankbar.
DIE SEELE UND DIE LIEBE - von Diana Cooper
Was deiner Persönlichkeit wichtig erscheint, ist vollkommen unwichtig für deine Seele.
Um als deine Seele leben zu können, brauchst du dir nur vorzustellen, dass DU DEINE SEELE BIST. Du strebst nach oben, deine Seele nach unten zu dir.
Empfange die Liebe deiner Seele. Dadurch lernst du die Geschenke des Universums und deines Lebens dankbar anzunehmen.
Deine Seele liebt deine Göttlichkeit und sie liebt deine Menschlichkeit. Sie stellt keine Bedingungen. Sie kann dich NIE verurteilen oder enttäuscht über dich sein. Deine Seele liebt und akzeptiert dich uneingeschränkt.
Wenn du mit deiner Seele verbunden bist, dann bist du Liebe. Dann steht dein Herz offen und ist bereit, anderen Menschen zu begegnen. Du musst nichts im Besonderen tun, allein durch dein "Sosein" bist du schon Hilfe für andere. Die Menschen werden die Liebe deiner Seele spüren, und sie werden mit dieser Liebe in Resonanz gehen.
Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe, das Defizit an Liebe ist unendlich groß. Schicke die Liebe deiner Seele hinaus zu den Menschen. Einem Menschen als Seele zu begegnen, bedeutet, ihn zu akzeptieren und anzunehmen wie er ist. Es gibt kein Infragestellen, kein Werten, keinen Ehrgeiz besser zu sein als der andere… denn jede Seele ist perfekt, wundervoll, göttlich, ist absolute Liebe. Auf der Seelenebene gibt es nur tiefste Verbundenheit.
Wenn du einem Menschen auf der Seelenebene begegnest, hilfst du ihm seiner Seele besser gewahr zu werden. Jeder wird diese Veränderung spüren, wird im tiefsten Wesenskern berührt sein. Die Liebe verändert alles!
Die Sanftheit besiegt letztendlich jede Stärke. Stark müssen wir nur sein, wenn wir in Wirklichkeit schwach sind. Die Sanftheit und Liebe, die du als Seelenwesen ausstrahlen wirst, ist in Wahrheit deine Stärke.
Je mehr Liebe du gibst, umso mehr bekommst du zurück und deine wahre Stärke wird zunehmen. LIEBE IST. Die Essenz des Universums. Dein Wahres Sein.
GEHEN
"Wenn man geht, dann geht's", sagte einst mein hoch geschätzter Religionsprofessor auf der Pädagogischen Akademie. Gerade heuer wird mir immer wieder bewusst, wie recht er hatte!
Ich GEHE. Gehe in den Wald. Gehe einen Bach entlang. Gehe einen Bergpfad.
Während des Gehens beginnt das Gedankenkarussell in meinem Kopf sich zu beruhigen. Ich atme. Atme die gute Luft ein. Ganz bewusste Atemzüge.
Plötzlich kommen mir Ideen. Oder eine Eingebung zu einer schwierigen Situation. Eine Lösung... Meine Gedanken- und Gefühlswelt beginnt sich zu ordnen oder neu zu ordnen.
Und dies alles geschieht, während ich einfach gehe. Oh, wie dankbar bin ich dafür, dass ich GEHEN kann, dass ich ATMEN kann, dass ich diese einfachen Geschehnisse bewusst erfahren kann. Das ist Leben. Und Freude kommt auf, wenn ich so gehe... DANKE!
GRÜNKRAFT
Grünkraft ist die Kraft der Natur. Wenn ich im Wald spazieren gehe, atme ich die grüne Kraft intensiv ein.
Meine Lungen können gar nicht genug kriegen von den Düften und von der Frische, die mit den neuen Blättern im Wald Einzug gehalten hat.
Meine Augen können sich kaum satt sehen an dem leuchtenden Grün und an den vielen verschiedenen Nuancen von Grün. Die frischen Buchenblätter erfreuen mich mit ihrem intensiven Hellgrün, die Nadelbäume mit ihrem tiefdunklen Grün. Eine unzählbare Vielfalt an Gräsern, Farnen und anderen kleineren Grünpflanzen übersät den Waldboden an lichten Stellen. Und die Wiesen leuchten in frischem, saftigen Grasgrün.
So ist das Gehen in der Natur und besonders im Wald und auf Wiesen derzeit besonders erquickend.
Grünkraft ist die Kraft des Neuen Lebens, des Neubeginns. Grün ist jung, auch noch unreif. Grün hinter den Ohren…
Auf Körper-Energie-Ebene gehört das Grün jedoch nicht zu den Ohren. Grünkraft ist die Kraft des Herzens. Rosa und Grün sind die Farben, die dem Herzchakra zugeordnet werden. Grün lindert Herzschmerz. Grün beruhigt. Grün schenkt Geborgenheit. Grünkraft ist die Kraft der Heilung.
Grün ist die Farbe des Erzengels Raffaels, des Engels der Heilung. Das lichte Grün seiner Aura ist mit Gold durchwoben und wird so schwingungsmäßig noch erhöht. Goldgrün ist eine besonders heilende und lindernde Farbe – für körperliche genauso wie für emotionale Schmerzen und Leiden. Grünkraft ist Balsam für die Seele, Erquickung für den Geist und Heilung für den Körper. Ich liebe Grün. Ich liebe den Frühling. Ich liebe das Leben. Hurra!
Ein Text von Charlie Chaplin - SELBSTLIEBE
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und das alles, was geschieht richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich „SELBSTACHTUNG“.
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man „AUTHENTISCH-SEIN“.
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie es jemand wirklich beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man „RESPEKT“.
Als ich mich wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, das alles um mich herum eine Aufforderung zum wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.
Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben. Und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Singen bringt, auf meine Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man „EHRLICHKEIT“.
Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gut für mich war. Von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „GESUNDEN EGOISMUS“.
Aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.
Als ich mich wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen. So habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt man „EINFACH-NUR-SEIN“.
Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann, habe ich mich geweigert weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet. So lebe ich heute jeden Tag und nenne es „VOLLKOMMENHEIT“.
Als ich mich wirklich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST das Leben! ( diese Worte schrieb Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959 )